Bring Ordnung in dein Leben

 29.08.12 12:05

So lautet ein Vortrag von Robert Betz, und da ich gerade einiges im Haus ausmiste, habe ich mir diesen Vortrag nochmal angehört und in den meisten Dingen stimme ich ihm voll zu. Was mich immer etwas stört sind seine Aussagen über Gott, ich glaube zwar an etwas, aber ob das Gott ist weiß ich nicht. Auf 10 Kisten komme ich aber nicht, und ich bewahre auch Dinge aus meiner Kindheit auf, aber nicht viel. Bevor ich etwas neues kaufe überlege ich gut, ob ich das auch wirklich brauche und kaufe lieber hochwertige Sachen, die ich hinterher wieder gut verkaufen kann. Den Inhalt meines Kleiderschranks würde ich locker in 2 Koffer packen können, es gibt pro Person 2 Bettbezüge, im Badezimmer steht kaum was rum. Problemfall sind noch Küche und Wohnzimmer, da ist es mir einfach zu voll. Die Vorratskammer darf gerne voll sein, das finde ich sehr beruhigend und da ich vieles selber ernte, und im Winter wenig zu ernten ist, muss man halt im Sommer Vorräte anlegen. Ich habe aber schon einiges, was doppelt ist oder eh nie gebraucht wird verschenkt oder verkauft, auch brauchen wir keine 20 Tassen und Gläser im Schrank, keine 5 Töpfe und nicht 12 Küchenmesser.

Das Wohnzimmer ist gleichzeitig Kinderzimmer, Hunde-und Katzenzimmer, da sind wir am meisten und es gibt einen großen Laufstall mit Spielzeug für die Kinder, zahlreiche Liegeplätze für viele Hunde, ein großer Kratzbaum, Regal (mit 2 leeren Fächern, was ich schonmal gut finde) , Sofas, Tisch, Bänke, Bollerofen...da wüßte ich nicht, was ich rausschmeißen kann.

Früher, als mein Inneres nicht geordnet war, lebte ich im Chaos, und obwohl ich das nicht wollte konnte ich keine Ordnung halten. Wahrscheinlich kann man wirklich nur Ordentlich sein, wenn man mit sich selbt im reinen ist. Da sind wir wieder bei der Selbstliebe.

Den Fernseher nur noch seltener anzustellen ist sicher eine gute Sache, das werde ich wieder machen und ihn evtl. ganz entfernen. Wegen Nachrichten, Radio und Zeitungen weiß ich nicht...ja, es ändert nichts, ob ich weiß, dass irgendwo Krieg ist oder Unfälle passiert sind und Politik interessiert mich auch Null, aber könnte es egoistisch sein, sich nicht mehr für das, was in der Welt passiert, zu interessieren? Ich habe keine Tageszeitung und schau nur seltenst Nachrichten, aber das Radio läuft schon den halben Tag.

Gestolpert bin ich heute über seine Aussage zu Sorgen. Ich versuche schon länger mich nicht mehr verrückt zu machen, wenn z.B. ein Tier oder Mensch krank ist, denn es würde ja nichts ändern. Früher war ich immer selbst krank, wenn mein Pferd eine Kolik hatte, ich konnte den ganzen Tag an nichts anderes denken, war übervoll mit Sorgen, konnte nichts essen, hatte Bauchschmerzen und hab das Pferd kaum aus den Augen gelassen.

Heute versuche ich gelassener zu bleiben, ich rufe natürlich sofort den Tierarzt her und mach alles, damit es dem Pferd wieder besser geht, aber ich dreh vor Sorge nicht mehr (innerlich) durch. Ich hielt es immer für Selbstschutz und hatte etwas Sorge^^, dass ich dadurch kalt und herzlos werde, aber vielleicht kann man dieses sich-Sorgen-machen wirklich abstellen?

Wenn man an Gott glaubt, geht das sicher leichter, dann gibt man ja quasi die eigene Verantwortung ab und Gott bestimmt alles. Wer mit 55 am Herzinfarkt stirbt kann nichts dafür, weil Gott es ja so wollte und das Todesdatum vorbestimmt war? Ob das stimmt weiß ich nicht, aber ich denke man kann selbst stark beeinflussen, wie lange und wie gut am lebt.

 

Essen heute: morgens: 7 Helfer, Stückchen Kokosnuss

vormittags: 3 Tomaten, 2 Stengel Basilikum

mittags: Gemüsepfanne mit Tofuwürstchen, Erdbeer-Bananeneis

abends: veganer Kartoffelsalat, Rauke, rohe Schokolade

Bewegung heute:

morgens: 45 min Gassi mit Baby im Tragetuch und 3 Hunden

nachmittags: 25 km geradelt, hinterher Workout

29.8.12 12:05

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